Zentralfeuerpistole

Das Schießen mit der Zentralfeuerpistole

Für die Disziplin Zentralfeuerpistole sind Revolver und selbstladende Pistolen im Kaliber 7,62 mm – 9,65 mm (.30 – .38) zugelassen. Magnummunition ist nicht gestattet.

Die Zentralfeuerpistole ist der „große Bruder“ der Kleinkaliber-Sportpistole. Vielfach unterscheidet sie sich von dieser nur durch das größere Kaliber und das größere Magazin (siehe Bild-1). Häufig wird auch ein sogenanntes „Wechselsystem“ eingesetzt: das ist eine Kleinkaliber-Sportpistole, die sich mit einem Wechsellauf und größerem Magazin zur Zentralfeuerpistole wandelt.

Es werden jedoch auch Gebrauchspistolen eingesetzt, sofern sie die entsprechenden Kaliber, Gewichte und Abmessungen aufweisen (siehe Bild-2). Engagierte Sportschützen achten auf eine verstellbare Visierung und einen hinreichend langen Lauf .

Vorgaben der Sportordnung:

Gewicht: max. 1,4 KG
Abzugswiderstand: min. 1000 Gramm
Lauflänge: max. 153 mm
Abmessungen: max. 300mm * 50 mm * 150 mm (L/B/H)
Kaliber: 7,62 mm bis 9,65 mm (.30-.38)
Schusszahl: 60 Schuss insgesamt, 5 Schuss pro Scheibe
Anschlag: Stehend freihändig. Die Waffe darf nur mit einer Hand gehalten werden.

Die Ausrüstung:

Spezialkleidung, die eine Unterstützung der Beine, des Körpers oder der Arme des Schützen bewirkt, ist verboten. Es dürfen nur Schuhe getragen werden, bei denen der Knöchel völlig frei ist.

Schießzeiten und Qualifikationen:

Das Wettkampfprogramm besteht aus je einem Durchgang Präzision- und Duellschießen zu je 30 Schuss. Distanz 25m.

Präzisionsschießen:
6 Serien zu je 5 Schuss in 5 Minuten.

Duellschießen:
Für jede der 6 Serien zu je 5 Schuß werden die Scheiben 5mal für je 3 Sekunden dem Schützen zugedreht und für jeweils 7 Sekunden weggedreht. Bei jeder Zudrehung der Scheiben darf nur ein Schuß abgegeben werden.